Informationen zur aktuellen Lage an den Energiemärkten

Aktuelle Situation (Update: 31.03.2022)

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Ukraine-Krieg hat das Bundeswirtschaftsministerium vor dem Hintergrund eines möglichen russischen Gaslieferstopps heute die so genannte Frühwarnstufe im nationalen Notfallplan Gas ausgerufen.

Vorsorgliche Maßnahmen

Dies ist eine vorsorgliche Maßnahme, die dazu dient, dass alle Unternehmen und Institutionen sich auf den Fall einer Lieferunterbrechung und dadurch verursachte mögliche Engpässe in der Gasversorgung vorbereiten können. Es bedeutet nicht, dass ein akuter Gasmangel besteht. Aktuell ist die Versorgung mit Gas bis auf Weiteres gesichert.
Im Sinne einer verantwortungsvollen Krisenvorsorge empfiehlt es sich, dass wir uns gemeinsam auf den Fall vorbereiten, dass eine Engpasssituation auftritt.

Wer wird versorgt, wenn das Gas knapp wird?

Zunächst einmal verpflichtet das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) die Gasnetzbetreiber, vorgeschriebene Maßnahmen zur Gewährleistung einer sicheren Versorgung mit Gas zu ergreifen. Gibt es beispielsweise nicht genügend Erdgas, ist es grundsätzlich das Ziel, alle Kundengruppen möglichst lange weiter zu versorgen. Allerdings haben sogenannte geschützte Kunden (insbesondere Haushaltskunden und medizinische Einrichtungen) bei der Versorgung Vorrang vor anderen Verbrauchern.

Wer zählt zu den geschützten Kunden?

Das EnWG legt den Kreis der geschützten Kunden fest. Dazu zählen folgende Gruppen:

  • Haushaltskunden
  • Letztverbraucher (kleine und mittlere Unternehmen), deren Verbrauch über standardisierte Lastprofile (SLP) gemessen wird
  • Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und stationäre soziale Einrichtungen
  • Justizvollzugsanstalten
  • Feuerwehr, Polizei und Bundeswehreinrichtungen
  • Fernwärmeanlagen, die Wärme an geschützte Kunden liefern, sofern sie keinen Brennstoffwechsel vornehmen können

Zur Lage an den Energiemärkten

Die Großhandelspreise für Strom, Gas, Öl und Kohle sind in den letzten Wochen deutlich gestiegen. Diese rasant steigenden Preise führen bei vielen Kundinnen und Kunden zu erheblichen und verständlichen Verunsicherungen. Daher möchten wir Ihnen mit der Beantwortung der folgenden Fragen Sicherheit geben und Ihnen auch weiterhin eine faire und sichere Versorgung garantieren. 

 

Ist die Belieferung für Sie als Pfalzwerke Kundin und Kunde auf Grund der aktuellen Situation in Gefahr?

Für unsere Kunden gilt keinerlei Einschränkung. Die Pfalzwerke beliefert Sie selbstverständlich auch weiterhin zuverlässig mit Strom und Gas. Wir schauen auf über 100 Jahre Versorgungssicherheit zurück und werden auch weiterhin für Sie da sein. Sie sind sicher versorgt.

 

Lieferstopp durch Ihren alten Versorger. Die Pfalzwerke ist für Sie da.

Durch die aktuelle Lage am Energiemarkt kommt es vermehrt vor, dass Stromversorger aus verschiedenen Gründen die Stromversorgung einstellen oder sogar Insolvenz anmelden.

Sie müssen sich keine Sorgen machen: Falls Ihr Stromversorger Ihnen keinen Strom mehr liefert, springen wir als regionaler Grundversorger ein.

Der Übergang erfolgt nahtlos – Sie brauchen sich daher keine Gedanken zu machen.

Im Folgenden beantworten wir Ihnen gerne wichtige Fragen!

Die Pfalzwerke übernimmt als Ihr regionaler Grundversorger sofort Ihre Strombelieferung im Rahmen der Ersatzversorgung. Sie müssen nichts tun.

Die Pfalzwerke ist Ihr regionaler Grundversorger. Wir beliefern Sie drei Monate lang automatisch mit Strom. Diese Belieferung nennt sich „Ersatzversorgung“ und ist im Energiewirtschaftsgesetz festgeschrieben.

https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Vportal/Energie/Vertragsarten/Ersatzversorgung/start.html

Sie müssen nichts tun. Nach der dreimonatigen Dauer der Ersatzversorgung werden wir Sie weiterhin zu Preisen und Konditionen der Grundversorgung beliefern.